Sonntag, 31. Januar 2010

Felderwirtschaft

Der Januar-Ausklang fand diesmal in kleiner Runde statt. Nach der Arbeit ging es zunächst ins Berliner Eck, um dort den dritten Rückrundenspieltag der Bundesliga zu verfolgen. Über das Ergebnis meiner Grün-Weißen wird an dieser Stelle allerdings kein Wort verloren...
Danach sollte der Abend noch gemütlich bei der zukünftigen Familie Büttner ausklingen, jedoch sprangen Stefan und Jens ab, so dass am Ende neben den Büttners und mir nur noch Roofka mit von der Partie war. Zu viert kann man aber prima jedes Gesellschaftsspiel spielen, also wurde das Schiff gekapert und wir brachen zu den fernen Ufern Catans auf. Wie sich schnell herausstellte, war jeder ein erfahrener Siedler und so wurde erbittert um jeden Rohstoff gefeilt, jeden Punkt gerungen und jedes Fleckchen Land verteidigt.

Wir rangen der kargen Insel Rohstoffe ab.

Nachdem ich Bütti's Sieg (weiß) gerade noch verhindern und selbst meine eigene (rot) Siedlung vergrößern konnte, erlangte Maria (blau) ihren zehnten und damit Siegpunkt, kurz bevor auch ich mir die Krone hätte aufsetzen können. Roofka (gelb) war durch seine Ausgangslage und mangelnde Rohstoffeinkünfte etwas benachteiligt und konnte zwar nicht wirklich um den Sieg mitkämpfen, unseren Weg dorthin aber entscheidend beeinflussen.
Nachdem wir uns an das Bestellen der Felder gewöhnt hatten, wurden nun die Bohnen in Bohnanza angepflanzt. Nachdem wir Roofka kurz das Spiel erklärt hatten, begannen wir 'ernsthaft' zu spielen. Schnell stellte sich heraus, dass Roofka scheinbar gut mit den Hülsenfrüchten kann, denn trotz manch temporärem Vergessen der Regeln, konnte er am Ende den Sieg davon tragen. Zwar war Bütti gleichauf, da er aber wie gewohnt 'fair' spielte, würde ich Roofka zum alleinigen Bohnenkönig krönen.

Dreifelderwirtschaft bei Bohnanza
Nun bleibt also abzuwarten, welche Überraschungen der Februar bieten wird. Kann endlich der Urlaub gebucht werden? Wie verlaufen die Prüfungen? Und kann sich Werder wieder aufrappeln und zu den internationalen Plätzen aufschließen? Wir werden sehen...

Dienstag, 26. Januar 2010

Ihr wollt ein Liebeslied...

Unglaublich aber wahr, ab Donnerstag gibt es mein großartiges Kino-Debüt im Film 'Liebeslied' bewundern! Der Film läuft im Lux-Kino am Zoo und vorraussichtlich nicht länger als 2 Wochen, also zögert nicht. Meinen großen Auftritt habe ich in der Silvester-Szene in der Gruppenchoreopraphie, zu sehen sein werde ich aber mit Sicherheit, immerhin trage ich Hauptdarstellerin Nicolette Krebitz auf Händen. Ich trage ein auffälliges orangefarbenes Hemd, also haltet die Augen offen!

Sonntag, 17. Januar 2010

Heartbreak Warfare


Es ist soweit, das noch neue Jahr 2010 hat mir einen ersten Ohrwurm beschert. Geschaffen hat dieses Meisterwerk John Mayer, den einige vielleicht noch von seinem Debüt 'Your Body Is A Wonderland' kennen. Seit jeher verbindet man seinen Namen mit grandioser Singer/Songwriter-Musik und auch seine neue Single 'Heartbreak Warfare' aus dem Album 'Battle Studies' enttäuscht nicht. Diese ungewöhnliche Ballade beschreibt die Situation, dass man einander zwar noch liebt, der Mangel an Liebesbeweisen und Kommnuikation jedoch zu Entfremdung führt, die niemand gewollt hat. Der Song kommt ohne große Dramatik aus, aber trotzdem fühlt und weiß man genau, was her Mayer hier sagen will. Ohne weitere Umschweife empfehle ich daher ganz einfach das Anhören.

Dienstag, 5. Januar 2010

Jack-Ass

Es ist geschafft, der Bann ist gebrochen! Zum ersten Mal seit wir bei Dave zocken und damit auch zum ersten Mal seit langer Zeit überhaupt konnte ich gestern wieder im Pokern gewinnen.

12€ wandern in meine Tasche
Nach und nach verschwanden die Gegner vom Tisch während mein Stapel zunächste konstant above average blieb und schließlich so weit anwuchs, dass ich Chipleader war. Aus dieser bequemen Position heraus dauerte es schließlich auch nicht lange, bis ich im heads-up Dave vom Tisch nehmen (mit der Jack-Ass-Hand) und mir das Geld einstecken konnte. Und was war das Geheimnis meines Erfolges? Disziplin. Nachdem wir alle sehr defensiv begannen, behielt vor allem auch ich diese Linie konstant bei und trennte mich auch von Händen, in die ich schon investiert hatte. Außerdem vertraute ich wieder auf meinen Instinkt und das 'Herz der Karten' und spielte so sehr treffsicher die richtigen Hände.


Roofka und seine Bieramide
Aber generell muss ich sagen, dass mir unsere aktuelle Pokerrunde sehr gut gefällt. Lecker Pizza vom Lovely Express und das gestellte Bier zum günstigen Preis, nette Leute und gute Musik, so ist der Montag schon zu einem ersten Highlight der Woche geworden.

Konkurrenz in der 'ewigen' Tabelle: Steve
Die große Frage ist ja aber die, ob ich auch am Samstag im großen Cash-Game so diszipliniert auftreten werden kann und mir einen nächsten Erfolg sichere? Immerhin ist die Zeitspanne dann noch größer und das Spiel durch die höheren Einsätze auch moralisch völlig anders anzugehen. Sollte ich mit meinem Abschneiden zufrieden sein, werdet ihr hier wieder davon lesen können.

Sonntag, 3. Januar 2010

Winterwunderland

So, liebe Leser, nun haben wir schon wieder ein neues Jahr und für dieses wünsche ich euch natürlich alles Gute! Kein Geheimnis ist natürlich auch, dass ich das Ende des alten Jahres traditionell mit dem Gesundheitszirkel gefeiert habe. Diesmal haben uns Bütti's Eltern freundlichst ihre bescheidene Bleibe zur Verfügung gestellt und wir haben die Garage zum Partybunker umgewandelt und die Nacht mit unserem Feuerwerk taghell gemacht. Einige andere Schandtaten könnt ihr den Fotos entnehmen. Am nächsten Morgen (also etwa gegen 14.00...) haben wir dann noch einen kleinen winterlichen Spaziergang mit Leon zu dem Ort gemacht, an dem im Juli dann Zukunft zweier Menschen untrennbar verbunden werden wird. Doch davon wollen wir hier ja noch nicht berichten.







Besonders erfreulich finde ich auch, dass wir nach diesem langen Tag noch längst nicht genug von einander hatten. Daher wurde beschlossen, dass gleich am nächsten Abend ein kleine Wii-Party steigt, bei der natürlich auch noch einige Silvesterreste vernichtet werden mussten. Auch wenn sich nicht alle bei jeder Disziplin als Profis hervortaten, ging der Spaß doch nie verloren.





Den heutigen Sonntag und das großartige Wetter haben meine Eltern und ich dann noch für einen Ausflug in die Heide genutzt. Auch wenn man manches Mal um die eigene Sicherheit bangen musste, da die Äste doch sehr knackten und der Boden stellenweise unwegbar war, ist so ein verschneiter Wald doch ganz einfach ein herrlicher Anblick. Mit der Thermoklamotte schmiss ich mich dann natürlich auch in die weiße Pracht, um endlich mal wieder einen Schneeengel zu machen. Und auch wenn wir ein wenig die Orientierung und damit unser Ziel aus den Augen verloren haben, sind wir nach über 3 Stunden glücklich wieder zu Hause eingetroffen.