Unser angehender Bräutigam wusste natürlich von nichts und war demnach äußerst positiv überrascht, als er sah, dass es doch nicht der Wanderausflug nach Schkopau werden würde. Schon am ersten Tag ging es ziemlich direkt an den Pool, wo wir auch gleich zeigten, was diese Woche angesagt wäre: Suff, Pool-Action und jede Menge Opferball. Das Publikum war noch zurückhaltend. Schon am ersten Abend aber stand dann das erste Deutschlandspiel an und so entschieden wir uns nach überzeugender Werbeoffensive dafür, das Spiel in der Party Hütte zu gucken.
Ansonsten gestaltete sich die Woche weiterhin äußerst monoton, jedoch nie langweilig. Tagsüber am Pool chillen und mit den neuen und alten Bekanntschaften Spaß haben, abends dann wieder Fussball und Nachtleben. Bis Freitag dann schließlich das nächste Spiel der Nationalmannschaft auf dem Plan stand. Never change a winning team: auch diesmal pilgerten wir wieder in die Party Hütte. Auch hier dürfte der Ausgang des Spiels noch bekannt sein, aber davon ließen wir uns nur kurz entmutigen und sprangen anschließend lieber in die Fluten. Nicht alle fanden dabei so ganz freiwillig den Weg zum kühlen Nass, andere mussten sich mehr Gedanken über den Verlust der Badehose machen. Spaßig war es in jedem Fall.
Bütti löst die Tagesaufgabe und Nadine wird baden gegangen
Säulensaufen!
Nachdem sich die Nacht zum Samstag dann doch recht lange hingezogen hatte und nicht jeder am Samstag den frischesten Eindruck machte, stand der Tag neben der bevorstehenden Abreise vor allem nochmal im Zeichen des gepflegten Chillens. So verließen wir den Pool nahezu nie, lediglich ein paar der alten Männer begaben sich zum Minigolf-Profi-Parcours und versuchten ihr Glück. Und ja, eine Hole-in-one erzielte ich natürlich auch. Hast du noch Sex oder golfst du schon?
Nachdem die Taschen dann gepackt waren und die letzte Mahlzeit zu uns genommen, zogen wir dann doch nochmal in unser mittlerweile zweites Zuhause: BarOne. Von Rossi, Stan the Man und den anderen freudig empfangen genossen wir unsere letzte Happy Hour und natürlich auch ein bisschen Group Sex. Außerdem haben wir in Bütti's Geburtstag reingefeiert, wobei uns das Personal dann auch behilflich war. Die Kirschen auf seiner Sahne teilte er denn auch mit mir.
Neuerlich bewaffnet mit ein paar Bier vom Aldi holten wir dann unsere sieben Sachen und machten es uns in der Lobby gemütlich. Es spricht wohl für uns, dass auch um 2.00h nachts einige unserer neuen Freund kommen wollten, um sich von uns zu verabschieden. Der Abschied fiel mir mitunter schwer, doch die Busfahrt sollte ja auch nochmal ein letztes Highlight werden. Bewaffnet mit dem Liederbuch stimmten wir zahlreiche Gassenhauer an und gestalteten damit die Nacht unserer Mitfahrenden unfreiwillig ereignisreich. Aber wer will schon schlafen?

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