Sonntag, 19. Dezember 2010
Sonntag, 28. November 2010
Leise striezelt der Andi...
Viele liebe Grüße vom Striezelmarkt! Ja, endlich ist es wieder so weit, die schöne Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wie praktisch ist es da doch, wenn man quasi im Weihnachtsepizentrum Deutschland's wohnt, der Region um Dresden und das Erzgebirge. Und so gehörte es natürlich zur Pflicht, dass ich das erste Adventswochenende gleich auch für meinen allerersten Besuch (jemals!) auf dem Striezelmarkt nutzte. Dresden ist ja keine Unbekannte für mich und hat mir bisher auch gut gefallen und auch diesmal gestaltete es sich nicht anders. Da mein Dad noch in der sächsischen Hauptstadt war, gehörte natürlich auch eine kleine Tour durch die Innenstadt und entlang der bekanntesten Sehenswürdigkeiten zum Programm, ebenso ein äußerst erfolgreicher Shopping-Bummel durch die Kaufhäuser. Dreh- und Angelpunkt war aber natürlich der Striezelmarkt, auf welchem ich neben weiterem Shopping vor allem auch Glühwein, Bratwurst und Waffeln genoss. Und weil es so schön ist, sind weitere Besuche am kommenden Mittwoch und Samstag bereits in der Planung.
Heute nun ist erster Advent, meine Eltern sind wieder abgereist und ich kann mich wieder ganz dem Haushalt und den Hausaufgaben widmen. Habe das alles ja jetzt 2 Tage lang vernachlässigen müssen. Dennoch wünsche ich euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit, auch denen, die leider keinen Glühwein genießen dürfen!
PS: Als kleines Gewinnspiel an meine treuesten Leser: Wer mir bis zum 09.12.10 folgende Frage korrekt beantwortet, gewinnt einen Besuch von mir, inklusive Mistelstrauß und Küsschen darunter! Hier also die Frage: Woher kommt das Wort 'Advent'? Gebt euch Mühe!
| Frauenkirche |
| Fasching ist fern, Masken aber dennoch angesagt |
| Schlosskirche und Residenz |
| auf den Elbterrassen |
| Hier geht es wirklich wie im Märchen zu... |
| Es strizelt sehr... |
| Das bunte Lichtermeer |
| Tradition verpflichtet |
Eine weitere kleine Anmerkung: der wahre Fussballfan zeichnet sich bekanntermaßen nicht in den Zeiten des Erfolges, sondern denen der Krise, Depression und Not aus. Und so versteht es sich von selbst, dass auch in diesen mageren Zeiten die Bekenntnis zu grün-weiß in allen Formen und zu jeder Gelegenheit von ganzem Herzen erfolgt!
| Jetzt erst recht! |
Freitag, 19. November 2010
Was bisher geschah...
So, zum Freitag mal wieder ein kleines Update von mir. Eigentlich ist nicht viel passiert, aber es ist eben auch nicht nichts passiert. Der Alltag gestaltet sich weiterhin wenig abwechslungsreich, aber deshalb heißt er ja auch so. Jeden Morgen um die gleiche Zeit aufstehen, anfangen etc. und täglich grüßt die Ziller... naja, fast. Und auch ansonsten kommt man nicht umher zu glauben, dass sich Meißen für den Winterschlaf rüstet. Zwar werden in der Altstadt fleißig die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgebaut, aber ansonsten erscheint alles durch das wetterbedingte Grau doch etwas trostlos. Naja, auch Halle war zu dieser Jahreszeit ja keine Augenweide. Lerntechnisch macht es noch immer Spaß, aber man merkt auch das steigende Niveau. Leider verhält sich mein Leistungswille nicht ganz proportional. Zwar komme ich noch gut mit, aber ich sehe deutlich, dass sich sofort Lücken auftun und nur schwer schließen lassen, wenn man die Dinge mal schleifen lässt. Aber so ist das eben, wenn man sich primär auf Rentenrecht konzentriert und Verfahrensrecht und BGB dann mal darunter leiden müssen. Ich ermahne mich also selbst zu mehr Anstrengung. Tschakka! Es muss aber auch erwähnt werden, dass die Fokussierung der Tatsache geschuldet war, dass wir in Rentenrecht eine erste kleine Übungsklausur geschrieben haben, deren Ergebnisse allerdings noch ausstehen. Erste Prognosen sehen subjektiv betrachtet aber positiv aus.
Ansonsten war ich auch mal wieder in Halle, um da mal nach dem Rechten zu schauen. Viel verändert hat sich allerdings nicht. Gut, ich habe kein Zimmer mehr, wenn ich nach Hause komme. Aber das war ja auch nur eine Frage der Zeit. Die Saalebiber bleiben sich auch treu und liefern erschreckend schwache Spiele ab, welche sie dennoch unverdient hoch gewinnen. Naja, immerhin besser als andere grün-weiße Mannschaften, die ihre schlechten Spiele dann wenigstens konsequent verlieren... Ach, und in der Schorre war ich auch noch. Das ist ein Satz, von dem ich nicht dachte, dass ich ihn je wieder sagen würde. Aber gut, man soll halt niemals nie sagen und es ist ja jetzt auch tatsächlich sehr schön dort. Und das Personal ist natürlich äußerst exquisit, da kann man als geneigter Gast nicht meckern.
Meine eigenen vier Wände haben mittlerweile ihre nahezu vollendete Form angenommen. Seit einer Woche bin ich nun stolzer Besitzer einer sehr bequemen Couch, auf welcher ich nun auch meine Tage ausklingen lasse. Und seit neuestem steht davor auch der passende Couchtisch. Alles, was nun noch fehlt, wäre ein schönes Bild über besagter Couch. Aber wer mich kennt, kann sich denken, dass hier nicht das erstbeste Kunstwerk gekauft werden kann. Und so wird es wohl noch Monate dauern, bis ich etwas finde, das meinen ästhetischen und finanziellen Ansprüchen genügt. Dekoration anderer Art hält dafür langsam Einzug in meiner guten Stube, denn die ersten Vorzeichen der nahenden Weihnachtszeit lassen sich bereits auf meiner Fensterbank und auf dem Tisch finden. Und in den Schränken lauert noch sehr viel mehr! Ach, ich kann es kaum erwarten endlich meinen Deko-Wahn ausleben zu dürfen...
Joah, zwischenmenschlich gestaltet sich alles ebenso ruhig, wie das Leben an sich. Es kristallisieren sich die engeren Freundschaften heraus, welche wohl über die Zeit entstehen und vertieft werden. Bisher kann ich allerdings schon sagen, dass ich es hätte schlechter treffen können. Gemeinsames Kochen, Spiele- oder DVD-Abende werden zur Normalität, ansonsten sucht man immer das gute Gespräch.
Naja, und nun ist Freitag, vor mir liegt ein tendentiell langweiliges Wochenende, welches neben dem erwartet schlechten Wetter vor allem eines für mich parat hält: jede Menge Hausaufgaben. Ja, so sieht es mittlerweile aus, selbst die 'freien' Tage sind dies nur noch auf dem Papier. Aber egal, da muss der Lurch durch und ich werd's schon überleben. Umso größer wird dann die Freude zwischen den Jahren sein, wenn es wirklich mal entspannt zugehen soll. Und wie ich gerade merke, ist ja bereits in 5 Wochen Heiligabend. Dann kann ich also schon mal mit zählen beginnen. 35...
Sonntag, 31. Oktober 2010
Halloween bei Anne
Nachdem ich ja nun in Sachsen gelandet bin, wurde mir ja auch sofort der Reformationstag geklaut. Zwar ist dies eine Gemeinheit - keine Frage - aber man kann an diesem Tag ja auch anderes feiern. Halloween bietet sich da an. Da dies außerdem Anne's höchster Feiertag ist, hat sie uns kurzerhand zum Plätzchenbacken eingeladen. Zwar sind wir keine Kinder und haben uns demnach auch nicht übermäßig verkleidet oder sind von Tür zu Tür gezogen, aber unserem Spaß steht dies natürlich nicht im Wege. Und nachdem wir den ersten Schwung Hexen und Fledermäuse ausgestochen und in den Ofen verbannt hatten, machten wir uns über den von mir beigesteuerten Carrot Cake her. Anschließend wurde noch ein zweiter Schwung gebacken, ehe wir unsere Köstlichkeiten auch genießen konnten. Naja, so ganz ohne kindische Flausen geht es dann aber doch nicht. So kam es dann, dass wir uns doch ein wenig gegenseitig dekoriert haben, sei es mit Katzenohren, Heiligenschein oder einfach Filzstift und Stempel. Age is but a number eben. Und so klang dieses schöne Wochenende und der Monat im Kreise liebgewonnener Menschen aus. Was will man mehr?
Gruppenfoto mit Nudelholz
Biber in Döbeln
Man stelle sich vor: ein Samstag ohne Hausaufgaben. Gut, eigentlich hatte ich natürlich Hausaufgaben, aber nachdem ich unter der Woche schon so fleißig war, hatte ich mir doch mal ein freies Wochenende verdient. Wie gut hat es sich da getroffen, dass die Biber in Döbeln gastierten. Es versteht sich also von selbst, dass hier ein Pflichtbesuch auf dem Programm steht. Und ich konnte sogar Anne begeistern, den Weg mit mir gemeinsam anzutreten. Bereits im Auto warnte ich sie jedoch vor, dass wir hier wohl nicht viel reißen könnten, da Döbeln unangefochtener Tabellenführer ist und die Biber ein wenig in der Krise stecken. Aber als Fan ist dies ja kein Grund, nicht doch mit dem Wunder zu rechnen. In der Halle fand sich tatsächlich ein weiterer Fan und so feuerten wir zu dritt unser Team an. Was soll man sagen, es war äußerst erfolgreich. Schon sehr früh konnte man die ersten beiden Treffer erzielen und auch in der Folge kam Döbeln nie näher als ein Tor an uns heran. Dabei zeigten die Biber hier eine richtig gute Teamleistung, man nahm jeden Zweikampf an und bestach mit ungekannter Laufbereitschaft. Auch Standards konnten diesmal verwertet werden und das Überzahlspiel war ebenfalls fruchtbar. Aus dieser großartigen Leistung ragten jedoch vor allem zwei Spieler heraus; zum einen Goalie Daniel Maye, der großartige Reflexe zeigte und so auch einige der 'Unhaltbaren' abfing, und zum anderen 'Neuzugang' Eric Kindler, der in der Spitze bereits viele Bälle abfing und vorm gegenerischen Tor eiskalt war.
Und so kam es dann, dass der Andi den hochverdienten 8:10-Auswärtssieg bejubeln konnte und dies auch ausgiebig tat, inklusive allerlei Geschrei und Herzrasen.
Jungs, das war geil! Weiter so, denn in 2 Wochen bin ich endlich auch wieder beim Heimspiel am Start.
Und so kam es dann, dass der Andi den hochverdienten 8:10-Auswärtssieg bejubeln konnte und dies auch ausgiebig tat, inklusive allerlei Geschrei und Herzrasen.
Jungs, das war geil! Weiter so, denn in 2 Wochen bin ich endlich auch wieder beim Heimspiel am Start.
Ein eingeschworenes Team, vor und während des Spiels.
Eine Frage des schlechten Geschmacks...
Was StuK ist, habe ich ja bereits erklärt. Zu erwähnen ist allerdings, dass alle paar Monate der StuK nicht im Wohnheim, sondern in der Mensa stattfindet. Und auch dann gibt es natürlich ein Motto, so geschehen letzte Woche. Während man sich sonst Mühe geben sollte, einigermaßen passabel auszusehen, war diesmal das Gegenteil gefragt: es war bad-taste-Party. Bereits im Vorfeld merkte ich, dass es gar nicht so leicht ist, sich richtig scheiße anzuziehen und so wurde letztlich improvisiert.
Nachdem wir die Party ab 21.30h in Gang brachten, fand man uns pendelnd zwischen Dancefloor und Bar. Die beiden DJs ließen es sich auch nicht nehmen, die passende bad-taste-Musik aufzulegen und so wurde zu alten Klassikern, neuen Gassenhauern und jeder Menge guter 90er-Hits ausgbiebigst getanzt und gebechert. Gegen 2.00h war ich dann auch zu Hause, schlummerte sanft ein und stellte am nächsten Morgen fest, woher diese Party ihren Namen hat: wegen des schlechten Geschmacks im Mund, mit dem man zwangsläufig aufwacht...
Nachdem wir die Party ab 21.30h in Gang brachten, fand man uns pendelnd zwischen Dancefloor und Bar. Die beiden DJs ließen es sich auch nicht nehmen, die passende bad-taste-Musik aufzulegen und so wurde zu alten Klassikern, neuen Gassenhauern und jeder Menge guter 90er-Hits ausgbiebigst getanzt und gebechert. Gegen 2.00h war ich dann auch zu Hause, schlummerte sanft ein und stellte am nächsten Morgen fest, woher diese Party ihren Namen hat: wegen des schlechten Geschmacks im Mund, mit dem man zwangsläufig aufwacht...
Anne, Laura und Lisa
Evacuate the dancefloor? Nicht mit uns!
Serata Italiana
Es war einmal, da hatten wir nachmittags Zeit. In unserem jugendlich Leichtsinn haben wir uns daher für einen Italienischkurs eingeschrieben. Wir, das sind Anne, noch eine Anne, die Lisa und ich. Doch dann kam Frau Ziller. Und ab diesem Zeitpunkt hatten wir nachmittags keine Zeit mehr. Also haben wir den Italienschkurs wieder geschmissen. So ganz dabei belassen wollten wir es aber nicht und so dachten wir uns: kochen wir doch wenigstens mal italienisch. Gesagt, getan. Als charmante Gastgeberin lud uns Anne nach Dresden ein. Und weil wir ja sozial sind, durften Olli und Nico auch mitkommen. Außerdem war noch Anne's Freund, der Ralf, sowie deren gemeinsamer Freund Robert am Start. Und so haben wir dann gemütlich gekocht, lecker getafelt, ein wenig getrunken und vor allem viel geschnackt und gelacht. Auch wenn wir also letztlich wenige Vokabeln gelernt haben, im gemütlichen Beisammensein benötigen wir keine Nachhilfe.
Lisa, Nico, Robert, Anne und Ralf
Auswärtsbiber
Der Rückweg nach Meißen wurde allerdings durch einen kleinen Umweg verlängert. Der Grund ist ein einfach: Entzugserscheinungen. Und zwar ganz schlimme. Keine Sorge, am Alkohol mangelt es mir gewiss nicht. Dafür aber umso mehr an grün-weißen Höchstleistungen, am Powertackling, am Lochball. Sehr gelegen kam mir daher die Auswärtspartie der Saalebiber bei den Igels Dresden, welche ich als starker Fanblock der Gäste bewundern durfte. Sonderlich wundervoll war es dann allerdings nicht, denn schon früh war das Spiel entschieden. Man verschlief das erste Drittel und lag quasi uneinholbar zurück. Bis zum Ende konnte man dann zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, aber zum Sieg gereicht hat's freilich nicht. Dennoch war es schön, ein paar bekannte Gesichter zu sehen und die Entzugserscheinungen ein wenig zu befriedigen. Einen ausführlicheren Spielbericht gibt es natürlich auf der Biber-Homepage.
Einschwören auf den Fight
Besuch in der Heimat
So schön, dass ich nie hier weg wollen würde, ist es dann aber doch auch nicht. Das Heimweh überkommt mich schon hin und wieder und das beste Gegenmittel ist dann bekanntermaßen, einfach die Reise in die Heimat anzutreten. Besonders lohnenswert ist dies, wenn man die kurze Zeit dann ausgiebig nutzen kann. So geschehen vor wenigen Wochen, als es am Freitag zunächst nach Berlin zum Länderspiel gegen die Türkei ging (wovon ich leider noch keine Bilder habe) und der Samstag dann dazu diente, aufgeschobene Geburtstagsgeschenke endlich einzulösen. Und so haben Jana, Fine und ich zunächste bei schönstem Wetter den hallischen Bergzoo aufgesucht. Bepackt mit Proviant und jeder Menge Flausen im Kopf haben wir so die Tiere begutachtet, die uns sicher seltsamer fanden als wir sie. Anschließend ging es dann zum Chinesen, um sich nach dem vielen Laufen auch ordentlich den Bauch vollzuschlagen. Das Büffet wurde geplündert und wir waren bis zum Platzen gefüllt. Beste Voraussetzungen also, um den letzten Tagesordnungspunkt anzutreten. Bereits seit März geplant, konnten wir nun endlich das Konzert von Tina Dico im Urania genießen. Vermutlich wird die niemand kennen, empfohlen sei sie daher umso mehr. Wer auf gute, handgemachte Musik steht, ist hier genau richtig. Und so klang dieser Abend dann auch sehr stimmungsvoll aus und der Trip back home war ein voller Erfolg.
Seelöwe
und ihr ebenfalls wundervoller Helgi
Elbprovinz
Natürlich friste ich mein Dasein nicht ausschließlich in meinen eigenen vier Wänden oder der FH, hin und wieder bekomme ich auch Freigang. Üblicherweise rotten wir uns dann in mehr oder minder kleinen Grüppchen zusammen, erkunden ein wenig die Umgebung oder versuchen ganz einfach mal den Alltag zu vergessen. Alkohol hat sich da als probates Mittel bewiesen. Und so kommt es nicht allzu selten vor, dass wir mittwochs im Studentenkeller (kurz: StuK) enden und dort bis tief in die Nacht tanzen, singen, trinken und schnacken, nur um dann am nächsten Morgen den Kopf weich auf den Aichberger zu betten. Manchmal finden wir uns auch in der einen oder anderen Wohnung ein und kochen, um einen etwas relaxteren Ansatz zu wählen.
die fleißigen Postmänner von Meißen
Schloss Siebeneichen
irgendwo da wohne ich
Blick auf Albrechtsburg und Dom
ein Teil der neuen Freunde
Vorglühen vorm StuK
Grillen bei Diana
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